Seit ein paar Tagen kreist dieses Video im Internet und jeden morgen, wenn ich auf die Arbeit komm, kann ich mich darüber freuen. Somit beginnt der Büro-Alltag doch mal mit etwas Schönem.
Viel Spass beim Schauen
Leider konnte ich nicht zum akutellen Barcamp nach Köln fahren. Dies bereue ich umsomehr, da ich jetzt die Berichte, Videos und Bilder sehe. Das Besuchen der Session ist das eine und da diese gut dokumentiert sind, geht einem nicht so viel an Information verloren, beispielsweise Videos vom Barcamp. Das andere und viel spannedere sind natürlich auch die Gespräche drumherum und die Kontakte. Dies Idee hat zum Beispiel Techcrowd aufgegriffen und eine Serie von Videos mit dem Thema Flurgespräche produziert.
Vielen Dank an all die fleissigen Barcamper, dass wir auf diese Art wenigstens ein bißchen an dem Flair teilhaben können. Das anvisierte Ziel ist die Teilname am Barcamp in München.
Gerade für Nischenanbieter, welche nicht über das Reisebüro ihre Angebote verkaufen, ist die Vermarktung der eigenen Webseite elementar wichtig. Betrachtet man den Internet Auftritt von vielen kleinen Veranstaltern, so sind diese Seite teilweise ziemlich schlecht. Zusätzlich sind viele Seiten auch so gestaltet, dass sie von Suchmaschinen und damit auch von potenziellen Kunden nur sehr schlecht gefunden werden. An dieser Stelle lohnt sich für einen Veranstalter die Überlegung, ob es nicht sinnvoller ist, seine Reiseangebote über ein spezielles Portal zu vertreiben und somit gezielt neue Kunden anzusprechen. Dieser Text ist zwar echte Eigenwerbung für aferial, aber rein rational betrachtet, ist die Überlegung nicht von der Hand zu weisen.
Noch immer steht aus meiner Sicht eine eindeutige Begriffserklärung und Definition aus: Was sind Nischenveranstalter, was sind Spezialreiseveranstalter, was sind spezialisierte Reiseveranstalter oder alternative Reiseveranstalter?
Ein Blick auf wikipedia hilft hier auch nicht so richtig weiter. Es gibt zwar einen kurzen und unspezifischen Eintrag über Reiseveranstalter, dieser liefert aber nur eine Link auf eine nicht geschriebene Seite mit dem Titel “Nischenveranstalter”. Auch im Xing Forum läuft noch ein Beitrag zu diesem Thema bis jetzt ohne greifbare Ergebnisse.
Warum ist diese Definition so interessant? aferial will den Markt der Nischenveranstalter bedienen, aber ohne genaue Abgrenzung ist es schwer diesen Markt zu beschreiben. Auch gibt es nirgends eine Marktübersicht über Reiseveranstalter bzw. Nischenveranstalter.
Die FTD hatte im Sommer auf der Webseite enable zu einem Gründerwettbewerb gerufen. Die Preise sind sehr lukrativ und interessant. Nicht nur dass hier 5 mal 50.000 Euro vergeben werden, sondern auch Pressearbeit und Coachings. Eine ernsthafte Chance hatten wir uns nur spärlich ausgerechnet, aber ein Termin hilft natürlich auch den eigenen Businessplan zielgerichtet zu Ende zu bringen.
Letzte Woche wurde zumindest schon mal bekannt, welche Gründer nicht zu den Glücklichen zählen. von 673 Bewerbern haben 661 eine Absage bekommen. Leider gehören wir auch zu den abgesagten. Insofern gibt es keine Feier, sondern nur harte Arbeit bei trocken Brot und Wasser
Software Entwicklung ist und bleibt eine spannende Aufgabe. Immer wieder stellen sich kleine und größere Denksportaufgaben in den Weg, die nicht immer ganz leicht zu lösen sind. So hat uns Ende letzte Woche eine Fragestellung etwas länger aufgehalten als geplant, so dass der angepeilte Termin mit Mitte August (= 15.8) nicht ganz gehalten werden kann. Diese Woche über werden wir noch für die Entwicklung der Beta Version benötigen. Anfang nächster Woche werden wir dann durchstarten können und die Veranstalter kontaktieren, die sich bereits bei uns gemeldet haben.
Wir sind schon ganz gespannt welche Ideen und Vorschläge sich in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und Reiseanbietern ergeben werden. Sicherlich werden wir in den nächsten Wochen noch so einiges an Optimierungen vornehmen.
Eigentlich Alles, was wir hier machen ist zumindest für uns neu und daher können wir im Vorfeld die Reaktionen und die Resonanz nur bedingt einschätzen. Erfreulich ist aber zu sehen, dass auf unsere Maßnahmen reagiert wird. Sowohl die Veröffentlichung der PM im Touristikernet.com als auch auf dein-touristik.net haben zu einer signifikanten Traffic-Erhöhung auf der Seite beigetragen. Gut, das ist auch schnell erreicht, da insgesamt doch noch relativ wenig Traffic auf der Seite ist. Dies wird sich aber hoffentlich ab nächster Woche ändern.
Die Beta Version nimmt langsam aber sicher konkrete Züge an. Schwierig ist dabei, sich immer wieder auf das Wesentliche zu beschränken. Permanent fallen uns weitere Ideen und Verbesserungen ein, allerdings hätten wir -bei sofortiger Umsetzung dieser Ideen- das Problem, dass wir nie fertig werden würden und für immer in unserem Kämmerlein entwickeln würden.
Insofern gibt es ab nächster Woche wohl etwas zu sehen, auch wenn klar ist, dass diese Version nicht optimal sein wird. Eine ständige Weiterentwicklung der Seite wird wohl unser täglich Brot werden.
Ich habe gerade in einem Interview von Herrn Prof. Kollmann mit easn eine etwas andere Sichtweise auf die Begriffe Web1.0 Web2.0 und Web3.0 gehört. Unter Web1.0 versteht Herr Kollmann die Phase der Internet-Entwicklung bei welcher der Firmenauftritt im Internet im Vordergrund stand. Bei Web2.0 ist ganz klar das Leitmotiv die Interaktion mit den Kunden. Diese Bewegung sieht Herr Kollmann schon nahe am Höhepunkt und man muss ich jetzt Gedanken über das Web 3.0 machen. Was versteht Herr Kollmann darunter? Web3.0 ist “die Vermittlung des Kunden an die Unternehmen”. Solche Modelle gab es zwar schon in der Vergangenheit, aber sie erfahren durch die Annerkung des Internets eine neue Bedeutung.
Genau diesen Aspekt des Web3.0 im Sinne von Herrn Kollmann bedient aferial. Hier geht es darum eine Reise-Plattform zu schaffen, die für die möglichst interessant ist und die den Kunden mit den richtigen Reiseanbieter zusammenbringt. Davon können genau die Reiseanbieter profitieren, die bis jetzt im Internet zu kurz gekommen sind, weil sie wegen ihrer Größe die Vorteile des Internets nur bedingt ausnutzen konnten. aferial wird damit den Kunden ganz neue Reisen aufzeigen und damit auch Reiseerlebnisse vermittlen können im Vergleich zu den etablierten Reiseportalen, wie Expedia, Opodo etc.
Herr Kollmann ist Professor für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg Essen.
Mich hat der Gedanke bzgl. den Gründerwettbewerben nicht losgelassen, deswegen habe ich mal kurz recherchiert und auf foerderland eine Liste mit den Wettbewerben in Deutschland gefunden. Noch sind wir zwar auch ein Wettbewerbs-Neuling und haben eingentlich keine Erfahrung damit, aber ich stell mir den Nutzen eines solchen Wettbewerbs ganz gut vor.
Heute wäre eigentlich ein guter Tag gewesen, um sich mal wieder um einen Start-up Wettbewerb zu kümmern. In den letzten Jahren wurde von der Zeitrschrift Travel-One in Kooperation mit der ITB der Gründerpreis für junge Touristik-Unternehmen verliehen. Während eines Telefonats mit dem Chefredakteur von Travel-One musste ich leider erfahren, dass dieses Jahr der Wettbewerb ausgesetzt wird. Schade eigentlich für uns, er wäre genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen.
Ich hatte mich schon sehr auf diesen Wettbewerb gefreut, nachdem ich mich auf der ITB im März längere Zeit mit Doreen von Travello über den Wettbewerb und seine Vorteile und Nutzen für ein junges Unternehmen unterhalten hatte. Vielleicht ergibt sich ja nächstes Jahr die Gelegenheit und hoffentlich kommen die Nutzen des Wettbewerbs nicht zu spät.